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Planung

Wärmepumpe und Fußbodenheizung: Planungsregeln für maximale Effizienz

ThermovoAktualisiert: 2 min
Wärmepumpe und Fußbodenheizung: Planungsregeln für maximale Effizienz

Fußbodenheizung ist ein idealer Partner für Luft-Wasser-Wärmepumpen. Die große Fläche ermöglicht niedrige Vorlauftemperaturen, lange Laufzeiten und hohe saisonale Effizienz.


1. Niedrige Vorlauftemperatur ist der Hebel

Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto leichter arbeitet der Verdichter. Eine Anlage mit 35°C Vorlauf ist im Betrieb meist deutlich günstiger als ein System mit 50°C.

GebäudeZielbereich
Neubau mit guter Dämmung28°C bis 35°C
Sanierung mit Dämmmaßnahmen32°C bis 40°C
Kombination mit Heizkörpern35°C bis 45°C

2. Rohrabstand richtig planen

Der Rohrabstand sollte aus der Heizlast berechnet werden. Bäder, Randzonen und Räume mit viel Glas brauchen oft engere Abstände. Wichtig sind außerdem ähnliche Kreislängen, korrekte Durchflüsse und ein sauber abgeglichener Verteiler.


3. Nicht zu stark zonieren

Viele kleine Einzelraumzonen können zu kurzen Laufzeiten führen. Wärmepumpen mögen gleichmäßigen Volumenstrom. Einzelraumregelung ist möglich, aber es muss genügend offener Heizkreis und Wasservolumen bleiben.


4. Heizkurve einregeln

Die witterungsgeführte Heizkurve senkt die Vorlauftemperatur automatisch bei milderem Wetter. Das spart Energie und erhöht den Komfort. Beginnen Sie niedrig und passen Sie schrittweise an.

Thermovo empfiehlt bei Neubauten eine Auslegung auf 35°C oder weniger. In Sanierungen lohnt sich die Kombination aus Dämmung, größeren Heizflächen und sorgfältiger Inbetriebnahme.

Vor der Projektanfrage

PrüfungVorzubereitende Angaben
ProjektumfangLand, Projektart, Betriebsbedingungen und gewünschten Liefertermin nennen. Offene Entscheidungen mit Fachbetrieb oder Planer klären.
Themenspezifische NachweiseRaumlasten, Bodenaufbau und Berechnungen zum Abgleich
Verantwortung und AbnahmeLieferung, Montage, Inbetriebnahme und Service zuordnen. Enthaltene Unterlagen, Prüfungen und Ausschlüsse schriftlich bestätigen.

Die Checkliste definiert eine Anfrage. Sie ist keine Leistungszusage, Montageplanung oder Verfügbarkeitsgarantie.

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