Ein Amortisationsversprechen ist nur mit sichtbaren Annahmen hilfreich. Dieselbe Wärmepumpe kann in zwei Häusern unterschiedliche Ergebnisse liefern, weil Wärmebedarf, Temperaturen, Tarife und bisherige Heizung verschieden sind.
Ausgangsbasis festlegen
Beginnen Sie mit realem Brennstoffverbrauch, Kosten und enthaltenen Leistungen. Trennen Sie möglichst Heizung und Warmwasser. Brennstoffeinsatz ist nicht gleich abgegebene Nutzwärme; der saisonale Wirkungsgrad des alten Kessels zählt. Fragen Sie nach Berücksichtigung von Wetter und Nutzung.
Einheitlich vergleichen
| Annahme | Frage an den Anbieter | Wirkung |
|---|---|---|
| Jährliche Nutzwärme | Welche Gebäude- und Wetterdaten? | Wärmebedarf |
| Saisonale Leistung | Warmwasser und Zusatzheizung enthalten? | Stromverbrauch |
| Tarif | Welche Preise und Grundgebühren? | Jahreskosten |
| Projektkosten | Heizflächen, Elektroarbeiten und Start enthalten? | Investition |
| Wartung | Welche laufenden Kosten? | Nettoeinsparung |
Kennwert von Prognose unterscheiden
Ein Labor-COP an einem Betriebspunkt ist kein Jahreswert Ihrer Anlage. Verlangen Sie eine Prognose für Klima, Heizflächen und Vorlauftemperatur. Prüfen Sie die Grenzen der Berechnung: Pumpen, Regelung, Warmwasser und Heizstab.
Transparent rechnen
Als Methode gilt: Nutzwärmebedarf geteilt durch saisonale Systemleistung ergibt den Strombedarf. Betriebskosten enthalten Tarif, weitere Energie und laufende Ausgaben. Einfache Amortisation ist die zusätzliche Anfangsinvestition geteilt durch positive jährliche Nettoeinsparung. Bei null oder negativer Einsparung entsteht keine sinnvolle positive Amortisationszeit.
Versprechen unter ungünstigen Bedingungen prüfen
Lassen Sie einen ungünstigeren Tarif und niedrigere Leistung rechnen. Förderung, Finanzierung, Lebensdauer und künftige Preise separat ausweisen. Komfort und Emissionen sind wichtige Ziele, aber keine baren Einsparungen.
Besprechen Sie Ihr Projekt mit Thermovo.
Titelbild: KI-generierte Illustration, kein Foto einer installierten Thermovo-Anlage.
Vor der Projektanfrage
| Prüfung | Vorzubereitende Angaben |
|---|---|
| Projektumfang | Land, Projektart, Betriebsbedingungen und gewünschten Liefertermin nennen. Offene Entscheidungen mit Fachbetrieb oder Planer klären. |
| Themenspezifische Nachweise | Amortisationsszenarien mit Tarifen, Kosten und Sensitivität |
| Verantwortung und Abnahme | Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Service zuordnen. Enthaltene Unterlagen, Prüfungen und Ausschlüsse schriftlich bestätigen. |
Die Checkliste definiert eine Anfrage. Sie ist keine Leistungszusage, Montageplanung oder Verfügbarkeitsgarantie.
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