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Installation

Luft-Wasser-Wärmepumpen im kalten Klima: Effizienz unter dem Gefrierpunkt sichern

ThermovoAktualisiert: 2 min
Luft-Wasser-Wärmepumpen im kalten Klima: Effizienz unter dem Gefrierpunkt sichern

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist auch bei Frost eine sinnvolle Heizlösung. Entscheidend ist, dass das System für die reale Heizlast des Gebäudes ausgelegt wird. In Norddeutschland, Süddeutschland, Österreich oder exponierten Küstenlagen zählt nicht die Nennleistung bei +7°C, sondern die Leistung bei -7°C, -10°C oder -15°C.


1. Leistung bei Auslegungstemperatur prüfen

Vor der Auswahl sollten Planer diese Werte vergleichen:

PrüfpunkteWarum wichtig
Heizleistung bei -7°C und -15°CZeigt die echte Winterleistung
COP bei 35°C und 55°C VorlaufEntscheidet über Stromkosten
MindestmodulationVerhindert Takten in der Übergangszeit
AbtaulogikSichert Komfort bei feuchtem Frost

2. Vorlauftemperatur bestimmt die Kosten

Fußbodenheizung arbeitet meist mit 30°C bis 35°C und ermöglicht hohe Effizienz. Bestandsheizkörper benötigen an kalten Tagen oft 50°C bis 60°C. R290-Wärmepumpen sind hier besonders interessant, weil Propan hohe Vorlauftemperaturen effizienter bereitstellen kann als viele synthetische Kältemittel.


3. Abtauung ist normal

Bei feuchter Kälte bildet sich Eis am Außengerät. Gute Geräte tauen automatisch ab, ohne dass der Nutzer viel davon merkt. Wichtig sind ausreichend Wasservolumen, ein sauber eingestellter Heizkreis und ein frostfrei geführter Kondensatablauf.


Checkliste für Installateure

  • Raumweise Heizlast berechnen.
  • Gerät nach lokaler Auslegungstemperatur wählen.
  • Leitungen windgeschützt und gedämmt verlegen.
  • Kondensat sicher ableiten.
  • Heizkurve sauber einregeln.
  • Elektroheizstab nur als Reserve einplanen.

Thermovo empfiehlt für kalte Regionen meist R290-Monobloc-Systeme mit witterungsgeführter Regelung und ausreichend hydraulischem Volumen. So bleibt die Anlage ruhig, effizient und komfortabel.

Vor der Projektanfrage

PrüfungVorzubereitende Angaben
ProjektumfangLand, Projektart, Betriebsbedingungen und gewünschten Liefertermin nennen. Offene Entscheidungen mit Fachbetrieb oder Planer klären.
Themenspezifische NachweiseLeistung und Stromaufnahme bei örtlicher Auslegungstemperatur
Verantwortung und AbnahmeLieferung, Montage, Inbetriebnahme und Service zuordnen. Enthaltene Unterlagen, Prüfungen und Ausschlüsse schriftlich bestätigen.

Die Checkliste definiert eine Anfrage. Sie ist keine Leistungszusage, Montageplanung oder Verfügbarkeitsgarantie.

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